Schiffstechnik
Wenn sich ein Schiff im Meerwasser befindet, bildet seine Metallstruktur mit dem Meerwasser ein elektrochemisches Korrosionssystem. Da Meerwasser große Mengen an Salz und anderen Elektrolyten enthält, bilden sich auf der Metalloberfläche unzählige winzige galvanische Zellen, die dazu führen, dass das Metall Oxidationsreaktionen durchläuft und korrodiert. Schiffskorrosion kann zu einer Verringerung der strukturellen Festigkeit des Schiffsrumpfs führen, was sich negativ auf die Sicherheit und Lebensdauer des Schiffs auswirkt.
Im Schiffsbau ist der kathodische Schutz eine wichtige Technologie, um die Korrosion von Metallstrukturen durch Meerwasser zu verhindern. Durch die Hemmung der elektrochemischen Korrosionsreaktion auf der Metalloberfläche verlängert es die Lebensdauer von Schiffen und gewährleistet die Navigationssicherheit.
Zu den in der Schiffstechnik am häufigsten verwendeten kathodischen Schutzmethoden gehören der kathodische Opferanodenschutz und der kathodische Fremdstromschutz.

Kathodischer Opferanodenschutz
Kathodischer Opferanodenschutz Dabei wird ein Metallmaterial mit einem negativeren Potenzial als das zu schützende Metall (z. B. Zinklegierungen, Aluminiumlegierungen usw.) als Opferanode auf der Außenfläche eines Schiffes installiert. In einer Meerwasserumgebung korrodieren Opferanoden bevorzugt, versorgen das geschützte Objekt mit einem Schutzstrom und schützen so die Metallstruktur.




- Vorteile:Einfache Installation, keine externe Stromversorgung erforderlich, relativ geringe Anforderungen an die elektrische Isolierung von Schiffen sowie niedrige Betriebs- und Wartungskosten.
- Nachteil: Die Lebensdauer der Opferanode ist begrenzt und sie muss regelmäßig ausgetauscht werden. Größe und Verteilung des Schutzstroms lassen sich nur schwer genau steuern, und bei großen Schiffen sind möglicherweise mehr Opferanoden erforderlich.
Für die Opferanodenmethode sollten geeignete Opferanodenmaterialien und -spezifikationen auf der Grundlage der Größe, Form und Navigationsumgebung des Schiffes ausgewählt werden. Sie sollten angemessen in den Bereichen unterhalb der Wasserlinie des Schiffes angeordnet werden, z. B. am Bug, am Heck und an den Seiten des Schiffes, die anfällig für Korrosion sind. Beim Einbau von Opferanoden muss darauf geachtet werden, dass die Verbindung zwischen Anode und Schiffsrumpf fest und zuverlässig ist, um ein Herunterfallen der Anode während der Navigation zu verhindern. Achten Sie gleichzeitig auf die Einbaulage und -richtung der Anode, um sicherzustellen, dass sie vollständigen Kontakt mit Meerwasser hat.
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Beeindruckter aktueller kathodischer Schutz
Beeindruckter aktueller kathodischer Schutz nutzt eine externe Gleichstromversorgung, um die Anode an einer geeigneten Position auf dem Schiff zu installieren, beispielsweise am Heck oder an der Seite des Schiffes, wobei der Rumpf als Kathode dient. Der von der Stromversorgung abgegebene Strom fließt durch die Anode in das Meerwasser und erreicht dann die Oberfläche des Rumpfes, wodurch eine kathodische Polarisation des Rumpfes verursacht und die Korrosionsreaktion des Metalls unterdrückt wird.
- Vorteile: Die Größe und Verteilung des Schutzstroms kann genau an die tatsächliche Situation des Schiffes angepasst werden, wodurch eine hervorragende Schutzwirkung erzielt wird. Der Verbrauch an Anodenmaterial ist relativ langsam und die Lebensdauer ist lang.
- Nachteile: Es erfordert die Installation spezieller Gleichstromversorgungsgeräte und Steuerungssysteme, was zu hohen Investitionskosten führt. Die Anforderungen an die elektrische Isolierung von Schiffen sind relativ hoch und die Installation und Wartung relativ komplex.
Der kathodische Schutz von Schiffen ist eine Kerntechnologie zur Verlängerung der Lebensdauer von Schiffen und zur Reduzierung der Wartungskosten. Es ist notwendig, je nach Schiffstyp und korrosiver Umgebung eine geeignete Lösung (Opferanode oder Außenstrom) auszuwählen und durch „kathodischen Schutz + Beschichtung + intelligente Überwachung“ ein dreidimensionales Korrosionsschutzsystem zu bilden. Mit der Entwicklung grüner und intelligenter Technologien wird der kathodische Schutz für Schiffe in Zukunft effizienter, energiesparender und umweltfreundlicher sein und die nachhaltige Entwicklung der Schiffstechnik unterstützen.
